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Friday 23.02.2018

Newsticker

23.01.2018
Grünes Licht für Kleinspielfeld
Ein Jahr von der Idee bis zur Fertigstellung

Mit der Abnahme durch die Stadt Lennestadt ist das neue Kleinspielfeld des SSV Elspe offiziell bespielbar. Peter Quinke, Fachbereichsleiter Stadtwerke und Tiefbau, und sein Kollege Thomas Meier gaben jetzt grünes Licht für die kleine Kunstrasen-Arena am Kieswasser. Quinke lobt die Art und Weise, wie sich die Mitglieder des SSV Elspe „auf die Hinterbeine gestellt“ haben, um dieses Projekt zu verwirklichen. Auch Wolfgang Emons von der Firma Polytan, die den Soccer-Court lieferten, zeigte sich beeindruckt von den professionellen Vorarbeiten des Vereins: „Das ist ein qualitativ hohes Niveau, auf dem hier gearbeitet wurde.“

Christoph Heimes und Lothar Wittwer vom Jugendvorstand des Vereins, treibende Kräfte dieser Baumaßnahme, war die Erleichterung anzumerken. „Wir hatten anfangs nichts, null Eigenmittel, nur eine kühne Idee“, erinnert sich Heimes. Auf dem Bolzplatz neben dem Sportplatz konnten „nur noch Maulwürfe spielen“, die Stadt wollte das Gelände aus Kostengründen gerne rückbauen. Auf der anderen Seite mochte der Verein nicht auf den Platz als zusätzliches Trainingsgelände verzichten. Ein wenig blauäugig, wie Christoph Heimes im Nachhinein eingesteht, wurde von der Jugendabteilung das Konzept Kleinspielfeld ausgeheckt. Der Vorstand des SSV signalisierte: Ihr könnt alles machen, nur keine neuen Schulden. Auch Bürgermeister Stefan Hundt befand bei einem Ortstermin: „Super Idee! Macht das.“

Zahlreiche Helfer aus Verein und Ort

Die Ernüchterung folgte auf dem Fuße: Mehr als 60.000 Euro waren zu stemmen und „ohne jegliche Eigenmittel schien das ein aussichtsloses Unterfangen“, sagt Heimes. Dennoch gelang das scheinbar Unmögliche: Die Stadt sagte einen Zuschuss zu, der Verein fand in Andreas Behle, Geschäftsführer von Straßen- und Tiefbau GmbH, einen starken Partner, ein Sponsorenlauf der Kinder des SSV Elspe auf dem Sportplatz entwickelte enorme Schubkraft, das Crowdfunding der Volksbank Bigge-Lenne und Fördermittel vom Bund katapultierten die Finanzierung richtig nach vorn, alles zusammen sorgte mit zahlreichen großen und kleinen Spenden schließlich für die Verwirklichung der kühnen Idee.

Die kompletten Vorarbeiten, vom Bodenaushub über Drainage legen, Schotter auftragen und planieren, Randsteine setzen und pflastern, erledigten viele fleißige Hände. „Die zahlreichen Helfer aus dem Verein und dem Ort haben funktioniert wie eine gut geölte Maschinerie“, sagt Christoph Heimes, „innerhalb eines Jahres ein solches Projekt bis zur Fertigstellung treiben gelingt wahrscheinlich auch woanders; in Elspe aber auf jeden Fall. Jetzt, wo die ersten Kinder über den Kunstrasen laufen, ist alles gut.“

Was bleibt noch zu tun? Kleinere Mängel beseitigen und richtig feiern: Am 14. April soll das Kleinspielfeld offiziell eingeweiht werden.



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